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Über Point Alpha zu den Feldtagen in Haßfurt

Unsere diesjährige Fahrt des VLF-Paderborn vom 14. – 16. Juni führte uns zur ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Hessen und Thürigen, zu den Feldtagen nach Haßfurt und die Kristallhöhle und das Salzbergbau-Museum in Geisa.

Auf der Hinfahrt war unser erstes Ziel der Point Alpha an der Straße zwischen Geisa (Thüringen) und Rasdorf (Hessen). Heute ist es eine Mahn-, Gedenk- und Begegnungsstätte.
Bis 1989 war dies einer der wichtigsten Beobachtungstützpunkte der US Streitkräfte in Europa und galt im Kalten Krieg als einer der heißesten Punkte. Point Alpha präsentiert den Aufbau der Grenzanlagen mit seinen Sicherungselementen, die militärischen Abläufe, sowie das Leben an und mit der Grenze, aus Sicht der Bevölkerung. In der Außenanlage konnten wir gut erkennen, wie die Grenze über die Jahrzehnte lang aufgebaut war. 




Weiterhin konnten wir uns in der Dauerausstellung über die Entwicklung des Kalten Krieges informieren. Ein Modell stellt die damals reale militärische Konfrontation zwischen NATO und Warschauer Pakt nach und macht so deutlich, welche Gefahr in der Region herrschte. Dort konnte man neben Aussagen von Zeitzeugen, original Militärausrüstungsgegenstände sowie Angriffs- und Verteidigungspläne sehen.

Nach der 2-stündigen Führung ging es dann weiter in den Nachbarort zum Mittagessen.

Gut gestärkt fuhren wir gut eine Stunde weiter, zu unserer Unterkunft in Ebrach. Hier waren für uns im „Hotel Landidyll Klosterbräu “ Zimmer gebucht. Nachdem wir diese bezogen hatten, war noch etwas Zeit zur freien Verfügung. Um 19.00 Uhr trafen wir uns alle wieder zu einem gemeinsames Abendessen mit gemütlichem Ausklang. So war der erste Tag schon vorbei und alle waren gespannt auf den nächsten Tag. Denn da sollte es zu den DLG-Feldtagen nach Haßfurt gehen.

Um 9.30 Uhr, nach dem Frühstück machten wir uns auf, nach Haßfurt zum Gut Mariaburghausen zu den DLG Feldtagen, welche durch den vielen Regen einer Schlammschlacht ähneln sollten.


Doch trotz der bescheidenen Aussichten bezüglich des Wetters und der Geländeverhältnisse, fuhren wir los um die teilweise gesponserten Eintrittskarten der Firma Müller Elektronik aus Salzkotten auch zu nutzen. Bei der Ankunft staunten wir nicht schlecht, über die Größe des Geländes und die vielen Besucher, die sich trotz des Wetters auf den Weg gemacht hatten. Ein Teil unserer Reisetruppe informierte sich auf der Ausstellung über den modernen Pflanzenbau. Im Mittelpunkt standen die verschiedenen Sorten von Getreide, Gräsern und sonstige Anbaualternativen,sowie die  Düngung und die Automatisierung im Pflanzenbau. Laut Presseangaben besuchten 22.000 Besucher in den drei Tagen vom 
14.06.16 bis 16.06.16 das 15 Hektar große Gebiet.



Die nächsten DLG-Feldtage finden in der Zeit vom 12.06.18 bis 14.06.18 in Bernburg-Strenzfeld (Sachsen-Anhalt) auf dem Gelände des Internationalen DLG Pflanzenbauzentrums statt.
Für alle, die von uns eine Alternative zum vielen Laufen auf dem Feld suchten, brachte uns der Bus noch etwas weiter nach Coburg. Dort hatten wir eine Besichtigung des Residenzschlosses Ehrenberg gebucht und das pompöse Schloss war sehr beeindruckend. 



Danach konnten wir noch einen kleinen individuellen Aufenthalt in Coburg genießen, bis wir dann um 15.00 Uhr wieder nach Haßfurt fuhren um unsere Feldtagebesucher abzuholen. Nach unser Rückkehr ins Hotel und der Reinigung der Schuhe (die mussten draußen bleiben, während der Fahrt) ging es um 19.00 Uhr zum gemeinsamen Abendessen mit geselligem Ausklang im Hotel.

Am dritten Tag fuhren wir schon um 8.00 Uhr zum Schloss nach Geisa. Hier empfing uns Herr Elfrich, ein Mitarbeiter von der Firma K + S KALI GmbH und stellte uns die Firmengeschichte, die Produkte und Einsatzgebiete, sowie die Firmenstruktur vor. Für die Einladung zum Mittagessen möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken. Im Anschluss fuhren wir zum Besuch des Erlebnisbergwerkes Merkers. Nach dem wir alle Bergwerkkleidung angezogen hatten, fuhren wir zwei Minuten lang mit einem Förderkorb bis auf 500 Meter hinunter.  In einer etwa 21 Kilometer langen Rundfahrt auf Mannschaftswagen, in den dunklen Stollengängen, erfuhren wir viele Einzelheiten über den Kalisalzabbau, den Lagerort des Nazigoldes, einer Kristallhöhle die bei Abbauarbeiten entdeckt worden ist und ein Salzbergbau-Museum unter Tage.



Außerdem konnten wir eine eindrucksvolle Lasershow, im größten und tiefsten Konzertsaal der Welt, erleben. Es war beeindruckend und gigantisch.

Nach 2,5 Stunden unter Tage waren wir froh, als wir wieder ans Tageslicht kamen und der Busfahrer für uns einen Kaffee bereitet hatte, zu dem er uns einlud. Das hatten wir unserer Verlässlichkeit zu verdanken, die ihn sehr beeindruckt hatten. Diese führte nämlich dazu, dass der Bus immer pünktlich losfahren konnte. Danach blieb uns dann nur noch die Heimfahrt ins schöne Paderborner Land.

Wir freuen uns schon jetzt auf eine große Beteiligung unserer langjährigen, aber auch neuen Mitreisenden im kommenden Jahr!

Studienfahrten

Studienfahren mit Betriebsbesichtigungen gehören zum festen Veranstaltungsangebot des vlf-Paderborn. Jährlich veranstaltet der Verein für seine Mitglieder erlebnisreiche Fahrten zu interessanten Zielen.

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